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Die Erde ist zu mehr als 70 Prozent mit Wasser bedeckt, trotzdem wird es zunehmend zu einem knappen Gut. Laut World Wildlife Fund (WWF) sind gerade einmal drei Prozent dieser enormen Menge trinkbares Süßwasser. Davon ist wiederum nur ein Drittel für die menschliche Nutzung erreichbar. Schon heute haben etwa 4 Milliarden Menschen nur ungenügenden oder keinen Zugang zu sauberem Wasser. Für mehr als 1 Milliarde Menschen besteht keine Möglichkeit des Zugriffs auf sauberes Trinkwasser. Etwa 700 Millionen Menschen erkranken nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) jährlich an Krankheiten, die durch verunreinigtes Wasser verursacht werden, und rund 3 Millionen Menschen sterben an den Folgen. Mehr als die Hälfte davon sind Kinder. Doch nicht nur verunreinigtes Trinkwasser ist ein massives Problem, sondern ebenso das ungeklärte Ableiten von Abwässern. Weltweit werden nur 10% der Abwässer wieder aufbereitet. Steigende Bevölkerungszahlen und schlechtes Management der Wasservorräte verschärfen die Situation weiter.

Laut Statistik der WHO verbraucht jeder Deutsche im Schnitt 127 Liter Trinkwasser pro Tag. Industriestaaten verbrauchen in der Regel zehnmal mehr Wasser als Entwicklungsländer. Es wird angenommen, dass Wasser zukünftig auch in Industrienationen nur in begrenzter Menge zur Verfügung stehen wird. Tatsächlich haben bereits Dammbau-Projekte oder Pläne zur Trinkwasserprivatisierung in einigen Ländern wie z.B. in Mexiko oder Brasilien zu geopolitischen Spannungen und wie in Afrika zu massiven Auseinandersetzungen geführt.

2002 wurde auf dem UN-Weltgipfel für Nachhaltige Entwicklung in Johannesburg beschlossen, die Zahl der Menschen, die keinen Zugang zu sauberem Wasser haben, bis 2015 zu halbieren. Die weltweiten Bemühungen, sauberes Wasser bzw. gereinigtes Abwasser in ausreichender Menge zur Verfügung zu stellen, werden deshalb große Beachtung finden. Das Bewusstsein der Menschen in Bezug auf diese komplexe Thematik ist in den letzten Jahren zunehmend gestiegen. Die Lösung liegt im „Ressourcenmanagement“. Hierbei werden gleichermaßen Qualität und Quantität von sauberem Trink- sowie Nutzwasser begrifflich zusammengefasst.

Die Aquaworx AG hat sich genau dies auf die Fahnen geschrieben und verfolgt eine Vision:

»Ausreichend sauberes Trinkwasser für alle zugänglich und bezahlbar«